Mein Ziel ist es, eine bessere und konfliktärmere Beziehung zwischen Mensch und Hund zu schaffen!

Denn Hunde leben beim Menschen in einer für sie eher unnatürlichen Umgebung!                                                                               

Deshalb sind Informationen, Aufklärung und individuelles Handeln notwendig, um ein Miteinander in allen Lebenslagen zu ermöglichen!

 

Mein Ziel ist es, den Menschen zu „erziehen“, damit er den Hund verstehen lernt! Sozialverträglichkeit und Gesellschaftsfähigkeit sollten bei jedem Hund die Voraussetzung sein, um beim Menschen zu leben! Also Leute strengt euch an!

 



Nur so viel:

Klare, für das Tier verständliche Kommunikation, abwechslungsreiche, geistige und körperliche Anforderungen, ausgewogene Ernährung, Bedürfnisse, sowie je nach Rasse, Alter und Zustand entsprechender Umgang, zeigen wie anspruchsvoll und verantwortungsvoll das Leben mit einem Raubtier ist, dass immer ein Hund bleiben wird, egal wie sehr man es vermenschlicht!

 



Hier ist nur sehr wenig Platz vorhanden, für ein Individuum das z.B. einen Ersatz für einen geliebten Menschen sein soll!

Der Hund soll nicht dazu benutzt werden, dass diejenigen die ihn abrichten und kommandieren, Befriedigung finden, weil sie beruflich oder privat kein Wort zu sagen haben!


Der Hund soll nicht aus Mitleid, aus fremden, fernen Urlaubsregionen, unbedingt und sofort eingeflogen werden, weil sie es hier so viel besser haben!

Wenn wir es nicht aus Mitleid tun, warum dann?!

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass man sich Hunde aus dem Ausland oder vom Züchter holt!                                                                                       

Vorausgesetzt man hat sich gut im Vorfeld darüber informiert woher die Tiere kommen und welche Charaktere sie aufweisen! Weiß man dies nicht genau, sollte man das Angebot auch nicht wahrnehmen, sondern auf "Nummer sicher" gehen und Abwarten! Es liegt in der Mentalität des Menschen sich selbst zu überschätzen. Aus Status oder Prestigegründen sich zu große, zu wilde oder gar zu starke Tiere ins Haus zu holen!

 

Natürlich steht es jedem frei sich so einen Hund mit psychologisch nicht ganz einwandfreiem Charakter nach Hause oder ins Bett der Kinder zu holen.

 

 

 

Nun im Urlaub besitzen wir Freizeit und erholen uns, ohne den täglichen Stresszu haben! Wir liegen am Meer oder wandern in den Bergen. Da hätten wir Zeit für einen Hund, oder gar zwei. Wie schön das wäre, öfter mal gemeinsam mit den Hunden raus usw.! Doch holt uns der Alltag und der Stress, den wir haben schon wieder ein, wenn wir noch am Flugplatz Richtung Heimat sind!

Dagegen ist derjenige, der wirklich hilft und sich um Tiere kümmert, die im eigenen Land vor Probleme stehen, eigentlich der, der am meisten Mitleid verdient! Die von unserer Gesellschaft verlassenen Hunde möchte keiner haben! Die Mentalität der Menschen und die Wertschätzung, sowie der Respekt vor der Verantwortung sich einen Hund ins Haus zu holen, liegen leider hinter dem Grund, es aus Mitleid oder Wohlstand zu tun! Zumindest kenne ich keinen Spanier, Griechen oder Rumänen, der einen deutschen Tierheimhund mit nach Hause geflogen hat! Er würde wohl auch keinen bekommen!

Warum ist das so???

Einfach mal darüber nachdenken! 

Ein eigener, nur dem Hund zugewiesener Platz, einen Tagesablauf, der sinnvoll seinen Bedürfnissen angepasst ist und auf ein respektvolles Verhalten anderer ihm gegenüber!

 

 

Er sollte unter Freunden leben, die ihn kennen und lieben! Das ist Tierschutz!

Tierschutz ist Erziehungssache, keine Spendensache!

Sollte der Mensch nur einen Schritt Richtung Tier gehen, so ist er in allem besser, als die, die er hinter sich gelassen hat!
Man sieht also, dass wir nie gute Hunde sein würden, sondern das sind, was wir sind! Arme Menschen!
So kümmere ich mich um die Tiere, die bei Familien gelandet sind und entdeckt wurde, dass es nicht am Hund liegt, warum er das eine macht oder das andere nicht macht!

Es entstehen Probleme mit unseren Vierbeinern zu Hause.

Zum Beispiel:

  • beim Vermenschlichen (Hund bleibt Hund)
  • beim Erziehen (darf der Hund oder muss der Hund? Druck oder Spaß?)
  • bei der allgemeinen Behandlung  (Bett, Couch oder Box?)


Und, und, und....

Alle diese Entscheidungen trifft der Mensch, ohne zu überlegen, welche Folgen und Probleme dadurch entstehen könnten. Der Hund wird unterschätzt, weil das Wissen fehlt. Hunde sind die besseren Erzieher! Besonders die kleinen, niedlichen, handlichen. Denn ist der Mensch gestresst, von der Arbeit, der Familie oder weil der Club verloren hat, ist er nicht objektiv genug und handelt seiner Laune nach zu streng und dann ist er mal gut gelaunt und lässt auch mal was durchgehen nach dem Motto: "Man kann ja nicht immer streng sein! Das eine Mal, was macht das schon?"

Nun, unter Raubtieren ist das der Unterschied zwischen am Leben lassen und getötet werden!

Konsequent und diszipliniert klare Ziele verfolgen und immer ein bisschen schneller als das Tier ist das non plus Ultra bei der Hundeerziehung.

Dadurch verdient man sich Respekt, Anerkennung und zeigt die Intelligenz, die notwendig ist, um einen Hund zu überzeugen, dass man der Richtige ist, für den Job als Hundeführer.
Denke immer daran, ihn nur dann in seinem Trieb zu stärken, wenn du ihn mit dem  jetzigen Stand des Triebes kontrollieren kannst! Der Hund ist grundsätzlich dem Menschen immer einen Schritt voraus, wegen seiner Sinne, dem Trieb der Selbsterhaltung seiner Art und seiner immer währenden Beobachtung! Überheblichkeit und Selbstüberschätzung des Menschen ändert nichts daran, sondern lediglich seine Art mit dem Hund umzugehen!

 

Handle nicht nur wie ein Rudelführer, sondern sei einer! Konsequent, fair, zielbewusst, objektiv, respektvoll und ehrlich!

Jetzt sieht man auch, warum das menschliche Ende der Leine immer wieder strenger erzogen werden muss, als das andere und genau darin sehe ich meine Ziele!

Allerdings, und das möchte ich gerne zugeben, gibt es Menschen, die es echt gut meinen mit den Hunden, die krank oder behindert sind und auch diesen aufopferungsvoll, ein erträgliches und würdiges Restleben schenken. Dabei schränken sie sich sehr stark in ihrer Freizeit, im Urlaub oder bei anderen Gelegenheiten ein!

Ich habe den allergrößten Respekt vor diesen Menschen und begegne ihnen mit Hochachtung, zumal der Grad zwischen Lebensfreude und Quälerei sehr schmal ist und die wahre Herausforderung darin besteht, anderen Menschen noch erklären zu müssen, warum man das tut!

An dieser Stelle ein Dankeschön an die wahren Helden!






 

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